WANN IST VEGETARISMUS SCHÄDLICH? FALLEN DER „GESUNDEN ERNÄHRUNG“

Wann ist Vegetarismus schädlich? Wie hängt die Nahrungsration eines Menschen mit seinem Entwicklungsstand zusammen? Wie soll man seine Essgewohnheiten ohne Schaden für seine Gesundheit ändern und welche Art von Nahrung wird für Sie gesund sein – das sind die Themen, die der Arzt und Yogatherapeut Andrey Lobanov in seinem Artikel behandelt.

Gesunde Ernährung in der modernen Medizin 

Die von modernen Ernährungswissenschaftlern befolgte Herangehensweise an die richtige Ernährung basiert auf der Vorstellung einer Person als einen biologischen Organismus, dessen Hauptstruktur ein physischer Körper ist.

Dieser Ansicht nach ist Nahrung die wichtigste Energiequelle und soll eine ausgeglichene Zusammensetzung haben. Dazu gehören Proteine, Fette, Kohlenhydrate sowie Mineralien und Vitamine. Die physiologische Nahrungsenergie (die Menge an Energie, die ein Organismus aufnimmt, wenn sie verbraucht wird) wird in Kalorien gemessen. Wie viele Kalorien benötigt man? Welchen Speiseplan soll man für sich zusammenstellen – diese Standards der richtigen Ernährung sind für eine durchschnittliche Person bestimmt, basierend auf mehreren grundlegenden Parametern wie Gewicht, Größe, Alter, Geschlecht, Beruf (körperliche oder geistige Arbeit). Dabei wird auch der Gehalt bestimmter Substanzen im Blut gemessen und werden verschiedene Funktionstests und zusätzliche Untersuchungen durchgeführt.


Aufgrund dieser Daten wird die erforderliche Anzahl an Kalorien für verschiedene Gruppen von Menschen – Jung und Alt, Männer und Frauen – berechnet, und es werden Schlussfolgerungen gezogen, wie und wie viel eine Person konsumieren sollte, um gesund zu sein. Das heißt, man leitet die gemittelten Indikatoren ab, die als die Norm betrachtet werden. Wenn sich die Ergebnisse von Analysen und Tests bei der Untersuchung einer Person unterscheiden, wird ihr eine angemessene Ernährung zugewiesen, damit die Indikatoren wieder in Ordnung sind.

Der Mensch ist, was er isst: Nahrungsration und Entwicklung eines Menschen

In der modernen Medizin liegt dem Gesundheitskonzept ein sehr enger Kreis von hauptsächlich biologischen Parametern zugrunde und es werden dabei die wichtigsten Kategorien nicht berücksichtigt, die den Gesundheitszustand und die Ernährungsbedürfnisse eines Menschen, die Art, die Qualität und die Quantität der für ihn nötigen Nahrung bestimmen:

  • der Entwicklungsstand eines Menschen, Energie- und Informationsaustausch zwischen dem Menschen und seiner Umgebung;

  • eine komplexe Struktur eines Menschen, der nicht nur ein biologischer Organismus ist, sondern auch ein soziales und geistiges Wesen;

  • Information (Bewusstsein), die in den Menschen gelegt ist, ihr Niveau und ihre Qualität sowie der Zustand der Strukturen eines Menschen, die Informationsträger sind;

  • Der Informationsgehalt von Nahrung und ihre Auswirkungen auf Menschen, seine Gesundheit und seine Entwicklung.

Der Mensch ist ein komplexes, mehrdimensionales System (Wesen?), das nicht nur aus dem physischen Körper, sondern auch aus anderen Strukturen besteht, die miteinander verbunden und voneinander abhängig sind. Diese Strukturen sind stoffliche physische, mentale, pranische und kausale Träger, auf denen sich die ihnen entsprechende Information entfaltet. Zusammen bilden sie das Bewusstsein. Die Qualität und das Niveau der Informationen, die auf diesen Trägern liegt, bestimmen den Grad der menschlichen Entwicklung. Davon, welche Informationen ins menschliche System von außen gelangen, einschließlich durch die Nahrung, die auch ein Träger der Information ist, hängt der physische, psychische, mentale und energische Zustand eines Menschen ab.

Informationen in verschiedenen Umgebungen, Trägern und im Zustand der Materie zeigen sich auf unterschiedliche Weise. In der Natur gibt es drei Zustände der Materie - Tamas (inert), Rajas (aufgeregt, aktiv) und Sattva (Gleichgewicht). Im Yoga und in der vedischen Tradition wird Nahrung nach Hunnen in drei Arten unterteilt. Die Verfügbarkeit von Informationen für die Interaktion in jedem von diesen Zuständen des Trägers ist ebenfalls unterschiedlich. Nur ausgeglichene, wohlgeordnete Systeme können die Informationen ohne Verzerrungen übertragen.

Schwingungsverwandte Informationen resonieren und ziehen einander an. Sie werden auf einem bestimmten materiellen Träger gehalten, wenn ihre Schwingungseigenschaften einander entsprechen. Wenn der Informationsgehalt der Nahrung den im menschlichen System vorhandenen Informationen entspricht, dann wird sie organisch in seine Struktur integriert. Wenn nicht, dann wird die Nahrung ein Ungleichgewicht im System verursachen, es verschmutzen und seine Entwicklung verlangsamen. Wenn die Entwicklung einer Person zum Beispiel in einem tamastischen Zustand ist, wird die Aufnahme sattvischer Nahrung für ihn nicht nützlich sein, und die in diesem Nahrungsmittel enthaltene Information wird von seinem System nicht wahrgenommen werden.

Mit anderen Worten, wenn eine Person die Nahrung aufnimmt, die nicht ihrem Entwicklungsstand entspricht, wird sie diese nicht assimilieren und der Körper wird sie abstoßen. Menschen mit unterschiedlichem Entwicklungsstand brauchen unterschiedliche Lebensmittel. Gemäß der natürlichen Nahrung für eine Person, die nicht mit Mode oder Idee verbunden ist, kann man über seinen Entwicklungsstand urteilen.

Fleischessen: Leben auf Kosten des Todes

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Informationen, die in Lebewesen vorhanden sind, die Menschen für Nahrung verwenden, bleiben nach ihrer Tötung erhalten. Tiere sind den Menschen auf der Evolutionsleiter nahe und übertragen ihre Informationen zusammen mit der Materialzusammensetzung, wenn sie verzehrt werden. Pflanzen befinden sich auf der Evolutionsleiter darunter und es fällt ihren Informationen schwieriger, ins menschliche System zu gelangen, und die Materialzusammensetzung lässt sich leicht und einfach in den Körper integrieren.

Aus diesem Grund werden beispielsweise Tierviren auf Menschen übertragen, während Viren und Pflanzenkrankheiten für den Menschen unschädlich sind. Die Informationen, die das Tier während des Lebens und vor allem vor dem Tod sammelt, alle seine Ängste und Aggressionen – all das gelangt in den menschlichen Körper.

Ein wichtiger Meilenstein in der evolutionären Entwicklung des Menschen ist der Übergang zu einer Lebensweise, die nicht durch die Ermordung nah verwandter Kreaturen unterstützt wird.

Das heißt, es ist notwendig, die Programme zu transformieren, die mit Gewalt, Überleben und durch Mord hereingegangener Energie verbunden sind, und die gebildete tierische Nahrungskette abzubrechen. In diesem Fall wird eine mentale und energetische Transformation möglich, die alle menschlichen Strukturen – physischen, energetischen, mentalen, programmatischen – perfektionieren lässt.


Dann wird der Mensch die Tiere – unsere Naturgeschwister – nicht ins Visier nehmen und sie als Nahrung wahrnehmen, was den Instinkt des Mordes wachruft.

Vom Töten eines Tieres bis zum Töten eines Menschen ist nur ein Schritt. Instinktive tierische Programme des Tötens fürs Überleben und für einen persönlichen Gebrauch als eine gewöhnliche Existenzweise werden leicht auf die menschliche Gesellschaft übertragen. Zahlreiche Kriege und Verbrechen sind die Folgen dieser Programme. Während ein Mensch nach diesen Einstellungen lebt, unterscheidet er sich wenig von den Vertretern der Tierwelt, ist ihnen aber in Sachen Rücksichtslosigkeit überlegen, weil er nicht nur fürs Überleben tötet, sondern auch für Vergnügen, um des Prozesses selbst willen.

Fleischessen ist ein großes menschliches Laster.

In vielen Kulturen ist das Wissen um den Umgang mit der Nahrung aus getöteten Tieren zu deren Reinigung von schädlichen Informationen mithilfe spezieller Rituale erhalten geblieben: für Juden - koscheres Essen, für Muslime – halales Essen (Tierblut gilt als Informationsmedium). Die Rituale der Darbringung von Essen den Gottheiten existierten bei den alten Slawen.

Warum entstanden diese Rituale?

Es kann sein, dass die Erschaffung des Menschen und seines Lebens im Paradies ein Experiment höherer Macht ist, in dem der Mensch ein bestimmtes Labormodell war. Die Erkenntnis des Menschen von beiden Seiten des Lebens – Gut und Böse – verletzte das Experiment, wodurch ein Mensch seine Nähe zu der höheren Macht verlor und aus dem Paradies vertrieben wurde, wo er unter sterilen Laborbedingungen lebte und alles Notwendige hatte; wo er nicht überleben, um die Ressourcen kämpfen und töten musste, um Essen zu bekommen. Als das Experiment zu Ende war, gelangte der Mensch in die natürliche Umgebung, wo er sich selbst überlassen war und überleben musste, um die Evolutionsleiter der Entwicklung ohne Hilfe von "älteren Kameraden" alleine zu passieren. Dies führte ihn zu der Notwendigkeit, Entscheidungen zu treffen und für seine Handlungen im Leben verantwortlich zu sein, und vielleicht ist die Möglichkeit, sein eigenes Leben und das Leben des ihm anvertrauten Planeten zu schaffen, das Geschenk Gottes dem Menschen.

Jedenfalls wurde die Exkommunikation aus dem Paradies für den Menschen zu einer Versetzung auf einen niedrigen Status, und er musste sich dazu erniedrigen, getötete Tiere zu essen. In dieser Zeit schaffte man Wege, die zerstörerische Wirkung von Schlachtfutter durch besondere Rituale, die bis heute überlebt haben, zumindest irgendwie zu inaktivieren.

Und was ist mit Protein?

Besonders ist die Behauptung zu erwähnen, dass ein Mensch Fleisch essen muss, da nur in Fleisch die notwendigen essentiellen Aminosäuren enthalten sind, welche für die Synthese von Proteinen notwendig sind. Natürlich stellt sich die Frage: Woher nehmen die Pflanzenfresser das Protein?

Im Jahre 1947 formulierte Professor M.I. Wolski die Hypothese, dass nicht nur bakterielle und Pilz-Organismen in der Lage sind, Stickstoff zu assimilieren und Aminosäuren und Proteine ​​zu synthetisieren, sondern auch der menschliche und tierische Organismus Luft-Stickstoff assimilieren und Protein produzieren kann. Untersuchungen von M.I. Wolski werden in der Monographie "The New Concept of Breath" beschrieben, deren vierte Auflage 1961 veröffentlicht wurde.

Aufgrund dieser Untersuchungen kann man behaupten, dass der Stickstoff in der Luft nicht ein indifferentes Gas und Verdünnungsmittel des Sauerstoffs ist, wie es in der modernen wissenschaftlichen Welt gilt, sondern eine aktive biologische und biochemische Substanz, die für das Leben des Menschen, der Tiere und Pflanzen notwendig ist.

Nach seiner Hypothese und den sie bestätigenden Untersuchungen, erfolgt die Assimilation von Stickstoff der Luft mithilfe von Erythrozyten des Blutes. Er wird in den Lungen während der Atmung adsorbiert, und in den Erythrozyten treten biochemische Prozesse der Aminosäure-Synthese, ihre Deponierung und ihr Transport durch den Körper auf.

Diese Vermutung wurde bereits 1913 von I.M. Setschenow aufgestellt, der die Existenz eines Unterschieds im Stickstoffgehalt im arteriellen und venösen Blut entdeckte. So enthält arterielles Blut 1,61% und venöses Blut 1,34% Stickstoff in 100 Volumen. Dies lässt schließen, dass 18 Gramm Stickstoff oder 112 Gramm Protein innerhalb eines Tages in den Blutkreislauf gelangen.

Eine weitere Proteinquelle im menschlichen System sind Mikroorganismen und Pilzverbindungen im Atmungssystem des Menschen, die ebenfalls das Protein synthetisieren.

Wenn man intensiv Proteine von außen in den Körper einbringt, bleibt die Funktion der Proteinsynthese durch den Körper unnötig. Nach der Reinigung des Organismus und der Entwicklung des Menschen, seines Bewusstseins (Information), das zu einer Verringerung des Verbrauchs von tierischen Nahrung führt, wird diese Funktion wieder aktiviert.

Professor M.I. Wolski entwickelte dieses für die Evolution der Menschheit globale Problem fast allein, auf eigene Kosten und angesichts der ernsthaften Opposition vieler sowjetischer Wissenschaftler.

Ähnliche innovative Ideen wurden auch vom sowjetischen Physiker I.L. Gerlowin in der Theorie von Energie des physikalischen Vakuums unterstützt. Es geht um eine noch kühnere Idee als die Vermutung der Beteiligung von Luft-Stickstoff an der Synthese von Aminosäuren und Proteinen.

Nach dieser Theorie wird in der Struktur des Menschen der Mechanismus der Umwandlung und Nutzung der Energie des physischen Vakuums für seine Lebensfunktion und folglich die Möglichkeit, ohne Nahrung und sogar Luft auszukommen, gestellt:

"Es gibt experimentelle Gründe zu glauben, dass die Energie eines physikalischen Vakuums von der belebten Natur, insbesondere vom Menschen, in großem Umfang genutzt wird. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass Lebensmittel das Hauptbaumaterial und nicht die Hauptquelle menschlicher Energie sind. Im Extremfall, wenn der Energieverbrauch über dem Durchschnitt liegt, benutzt ein Mensch Nahrung als Reserveenergiequelle. (И.Л.Герловин, «Основы единой теории всех взаимодействий в веществе», Ленинград: Энергоатомиздат, 1990, стр. 308) (I.L. Gerlowin,"Grundlagen einer einheitlichen Theorie aller Wechselwirkungen in der Materie", Leningrad: Energoatomisdat, 1990, S. 308)).

Diese Theorie erklärt den komplexen Einfluss von Pranayama auf das menschliche System: Die Atemübungen des Yoga erwecken gerade diesen Mechanismus. Schwierigkeiten beim Atmen und Begrenzen des Sauerstoffflusses mithilfe spezieller Techniken machen es uns schwer, durch biochemische Prozesse Energie zu gewinnen und dadurch die Mechanismen der direkten Wechselwirkung mit der Lebenskraft (Prana) zu aktivieren.

Der Kult des Essens als Grundlage der Wirtschaft

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In der modernen Konsumgesellschaft gibt es kein Wissen über den Menschen und die Welt als einen einzigen spirituellen Raum. Während es viele Informationen darüber gibt, ist es nur auf der Ebene des Geistes, der Ideen und Konzepte, aber es gibt kein wirkliches Wissen. Gerade diese Verbindung mit der Natur ist verloren.

Das Essen ist in erster Linie eine Quelle des Vergnügens und nicht das, was es für die Weisen war: "Wir essen nicht, um zu essen, sondern um zu leben." Diese Formel verlor für den modernen Menschen ihre Relevanz. Der Kult des Essens spiegelt sich in allem wider, es genügt, den Inhalt von Fernsehprogrammen mit allen möglichen Küchen und Köchen zu betrachten.

Gaumenlust, Abhängigkeit vom Essen und die damit verbundene Freude ist eine schwer überschreitbare Schwelle für jemanden, der sich auf den Weg der Entwicklung begeben hat, und natürlich werden die meisten Menschen, die dieses Laster aufweisen, ihn leidenschaftlich beschützen.

Wiederum werden mit allen menschlichen Laster in der heutigen Gesellschaft ernsthafte Geschäfte gemacht. Die Wirtschaft ganzer Länder beruht auf der Vorliebe der Menschen, Schlachtgut zu essen. Es ist nicht leicht, diese Ketten zu durchbrechen und sich davon frei zu machen, aber es ist möglich.

Karmisches Essen

Während die meisten Menschen auf der Welt Fleischesser sind, werden alternative Nahrungsmittelsysteme immer beliebter: Vegetarismus, Veganismus, Rohkost und alle Arten von Diäten. Und Streitigkeiten darüber, wie nützlich oder schädlich sie sind, hören nicht auf.

Wie wählt man nun die optimale Art von Essen für sich selbst aus?

Sie müssen sich entsprechend Ihrem Entwicklungsstand ernähren. Man kann den Begriff "karmisches Essen" ableiten.

Wenn ein Mensch zur Aggression prädisponiert ist und alle Arten von Ängsten sein Unterbewusstsein erfüllen, überwiegen die niederen Instinkte in ihm, und all dies wird in der entsprechenden Aktivität und sozialen Rolle realisiert, er wird geneigt sein, Nahrung zu sich zu nehmen, die sein Entwicklungsniveau vollständig nährt und aufrechterhält.

Dies wird sein karmisches Essen sein. Vegetarismus ist für ihn nicht geeignet und wird schädlich sein.

Wenn er zum Beispiel aufgrund dessen, dass Vegetarismus zur Zeit modern ist sich selbst dazu zwingt, den Konsum von Fleisch aufzugeben und sich somit nicht mental und geistig entwickelt, wird dies eine Unterdrückung des natürlichen Bedürfnisses sein, und es wird nicht lange dauern. Der Zusammenbruch wird notwendigerweise folgen, und er wird zu seiner üblichen Ernährung zurückkehren, und in seinem Körper können Übertretungen wegen des Mangels an Information vorkommen, die ihm innewohnt.

Das Einhalten des Vegetarismus nur als eine Idee, ohne Entwicklung in anderen Bereichen - geistig, mental und spirituell, entspricht nicht dem Prinzip der natürlichen Entwicklung und wird eher schädlich als nützlich sein. Dies gilt für jedes der vielen Konzepte der richtigen, gesunden Ernährung, wenn der Übergang dazu durch Gewalt gegen sich selbst und die Unterdrückung natürlicher Bedürfnisse erfolgt, wenn weder die physischen, mentalen noch psychoenergetischen Strukturen dazu bereit sind.

Änderungen in der Ernährung sollten nicht auf Grund einer Idee oder Modeerscheinung auf Vegetarismus oder eine gesunde Lebensweise sein, sondern als Ergebnis konkreter Schritte auf dem Weg der Entwicklung - vor allem Reinigung, sowohl physisch als auch geistig, mental. (Geistig und mental sind das Gleiche meiner Meinung nach)

Wenn Sie das Bedürfnis haben, das Essen zu wechseln, zwingen Sie sich nicht, auf Fleisch oder andere Lebensmittel verzichten, die Sie für schädlich halten, die Sie aber wirklich wollen. Fangen Sie mit der Reinigung an.

Shatkarmas werden im klassischen Yoga verwendet, um den physischen Körper zu reinigen. Die Befreiung von Verschmutzungen und Schlacken verursachen Veränderungen im Körper und der Nährstoffbedarf variiert natürlich. Es entsteht der Wunsch, diese Reinheit zu bewahren, die dank eigenen Bemühungen des Menschen gefunden war. Er will sich mit Essen nicht mehr beschmutzen, das schädliche Informationen behält.

Die Ausführung der Asanas und Pranayamas hilft, diesen Zustand zu erhalten, Diese Übungen geben zusätzliche Energie, bringen psychophysische und energetische Strukturen ins Gleichgewicht.

Die Ausführung des Saucas – der mentalen Reinheit - erhöht die Sensibilität des Wahrnehmens und ermöglicht es Ihnen, sich von Aggression, Neid, Gier und anderen negativen geistigen Aspekten zu befreien.

In einigen Yoga-Schulen ist der Übergang zum Vegetarismus eine notwendige Voraussetzung für die Praxis, insbesondere für Yogalehrer werden strenge Anforderungen gestellt. Nach meinem Verständnis muss der Übergang zum Vegetarismus auf natürliche Weise stattfinden, in einem Prozess der Veränderungen, den die Yoga-Praxis selbst mit sich bringt.

Yoga als ein System der Selbstentwicklung hilft, den Geist zu beruhigen, Süchte loszuwerden, einschließlich Nahrungssucht, Wissentlichkeit des Körpers zu entwickeln und vor allem - die verlorene Verbindung mit der Natur, Integrität und Einheit mit der Welt wiederherzustellen.

Autor
Andrey Lobanov
Gründer der ersten offiziellen Yoga-Schule in Russland (1983), Yogameister 40 Jahre Erfahrung, Arzt, Yogatherapeut, Psychotherapeut. Der Autor des Systems zur Gesunderhaltung und Selbstentwicklung des Menschen "Yoga LAM".
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